Im Rahmen der jüngsten Hamburger Wirtschaftsdelegation nach Mumbai standen zentrale Programme wie „Maritime Amrit Kaal Vision“ im Mittelpunkt der Gespräche, die Indien bis 2045 unter die fünf führenden Schiffbaunationen bringen und die Hafenumschlagskapazität auf 10.000 MTPA steigern sollen. Diskutiert wurden insbesondere die Finanzierung und mögliche Kooperationen zum Ausbau der Hafen- und Terminalkapazitäten, der Schiffbaukapazitäten sowie Effizienzsteigerungen in der Hinterland-Logistik.
Claus Ulrich Selbach, Vice President Exhibitions Energy & Maritime bei der Hamburg Messe und Congress, der an der Delegationsreise teilnahm, erklärt: „Indien investiert gezielt in moderne Hafeninfrastruktur, alternative Antriebstechnologien und digitale Lösungen. Der Bedarf an internationaler Technologie und industrieller Partnerschaft ist deutlich spürbar. Für maritime Ausrüster und Systemanbieter entstehen hier langfristige Geschäftsperspektiven.“
Zur SMM 2026 werden rund 35 indische Unternehmen erwartet, die sowohl individuell als auch auf Gemeinschaftsflächen auftreten. Damit bleibt Indien ein fester Bestandteil der internationalen Ausstellerstruktur der SMM.
Bereits auf der SMM 2024 wurde Indiens maritime Entwicklung im Rahmen einer eigenen Session intensiv diskutiert. Daran knüpft die Messe 2026 an und vertieft den Dialog zu Investitionen, Infrastrukturmodernisierung und technologischer Zusammenarbeit.
Diese Themen spiegeln sich auch in den Schwerpunkten der SMM 2026 wider: maritime Sicherheit, Künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung sowie digitale und nachhaltige Technologien. Mit der neuen Konferenz all about ports (2.–3. September 2026) rückt zudem die Zukunft globaler Hafenstandorte in den Fokus.
Die SMM findet vom 1.-4. September 2026 in Hamburg statt.
Pressematerialien zum Download: hmc.canto.de/b/H5RC6






